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New York - Wie ich es sehe! Diesen Titel gab Jürgen Metzendorf seiner ersten Ausstellung, lange bevor er sich der Pressefotografie widmete. Der ureigene, direkte und dennoch feinfühlige Blickwinkel auf Menschen, Objekte und Ereignisse sind sein Markenzeichen. Der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung gehörte er als Bildredakteur über 25 Jahre an: in Dortmund, Duisburg, Recklinghausen und Marl. Mit dem Westen Deutschlands, seinen Menschen, Unternehmen und seiner lebendigen Kultur ist er tief vertraut. Seine Bildsprache würdigt die kleinen wie die großen Ereignisse gleichermaßen. Beispiele gibt es viele, darunter die langjährige Bildberichterstattung über den Adolf-Grimme-Preis und die Ruhrfestspiele.

Der Fotograf gehört zu den wenigen, die experimentelle mit traditioneller Fotografie verbinden, digitale und analoge Techniken nutzen. Heute stehen Reportage-, Kunst-, Katalog- und Architekturfotografie im Fokus. Der eigene, fast liebevolle Blick gilt aber auch den Menschen, ihren Gesichtern, bewohnten oder verlassenen Orten mit Geschichte. Niemals opulent, immer präzise genau, aber durchaus mit Poesie - vielleicht lässt sich seine Herangehensweise so am besten beschreiben.

Jürgen Metzendorf lebt in Marl, hat dort ein gastfreundliches Profistudio eingerichtet und arbeitet bisweilen auch in der klassischen Dunkelkammer, um historische Bilder zu restaurieren. Reportagen, Katalogfotografie und Kunstprojekte führen ihn durch die gesamte Republik. Um Menschen besser mit dem "besonderen Blick" vertraut zu machen, stellt er seine Arbeiten aus. Dazu gehören die Serien "Farbrausch" und Footopia".

Helga Sonntag-Kunst (Hamburg)

 

 

 

 

 

 

 

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